Die
Lebenswelten der Arbeiterkinder in Peru entdecken,
Menschen mit Beeinträchtigung in Bolivien unterstützen, mit der
mosambikanischen Bevölkerung in der afrikanischen Savanne leben,
Roma-Kinder in Mazedonien begleiten, in einem
Tageszentrum für Kinder in Brasilien mitarbeiten oder die Lebenssituation der
Waisenkinder in Sambia kennen lernen: Immer mehr junge Menschen wünschen sich, für einige Monate in einem fremden Land zu leben, „Gutes tun“, praktische Erfahrung in Projekten in wirtschaftlich benachteiligten Ländern zu sammeln und mit anderen Gewohnheiten und Bräuchen konfrontiert zu werden.
Mit den
Solidaritätsbesuchen bietet
youngCaritas, in Zusammenarbeit mit der
OEW – Organisation für Eine solidarische Welt und
Missio, SüdtirolerInnen die Möglichkeit, für einen Zeitraum von
mindestens drei Monaten als
Freiwillige in einem unserer Partnerprojekte in einem wirtschaftlich benachteiligten Land des Südens oder Ostens mitzuarbeiten und den Alltag der Menschen vor Ort im direkten Kontakt kennen zu lernen.
Derzeit sind Solidaritätsbesuche in
Peru, Bolivien, Ecuador, Brasilien, Indien, Sambia, Mosambik, Uganda, Äthiopien und Mazedonien möglich. Die Einsätze der Freiwilligen sind vor allem im sozialen Bereich angesiedelt. Es geht dabei beispielsweise um die Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche, die Betreuung von Kranken oder Menschen mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus gibt es auch einzelne Projekte in der Landwirtschaft oder im Gesundheitswesen. Je nach Wünschen, Fähigkeiten und Voraussetzungen der Freiwilligen wird gemeinsam mit den Mitarbeitern der youngCaritas oder der OEW ein geeignetes Projekt ausgewählt.
Ziele: Mit dem Angebot der Solidaritätsbesuche verfolgen Caritas, OEW und Missio das Ziel, nachhaltiges Engagement für ausgeglichene Verhältnisse in der Welt zu fördern. Die SolidaritätsbesucherInnen überdenken durch ihre neuen Erfahrungen ihren Lebensstil und leisten ihren persönlichen Beitrag für eine gerechtere Welt. Im Vordergrund stehen dabei der Austausch und die langfristige Partnerschaft mit den Projekten.
Voraussetzungen an die TeilnehmerInnen
- Mindestalter 19 Jahre
- Interesse und Aufgeschlossenheit für andere Kulturen
- Bereitschaft, sich auf das Land, die Menschen und das Projekt einzulassen
- Bereitschaft, die Sprache des Gastlandes zu lernen
- Durchführung des individuell abgesprochenen Vorbereitungsprogramms
- Teilnahme an mindestens zwei Vorbereitungs- und einem Nachbereitungsseminar
- Durchführung eines Praktikums in einer sozialen Einrichtung vor der Abreise
Weitere Voraussetzungen je nach Projekt, z.B. Kreativität, Eigeninitiative usw.
Vorbereitung/Nachbereitung: Da die SolidaritätsbesucherInnen mit vielen neuen Situationen konfrontiert werden, ist eine gute Vorbereitung und die Auseinandersetzung mit der Motivation und den Erwartungen notwendig. Die BesucherInnen eignen sich interkulturelle, soziale und sprachliche Kompetenzen an und erfahren mehr über die geschichtliche und politische Situation des jeweiligen Landes sowie über entwicklungspolitische Themen im Allgemeinen. Jedes Jahr werden vier Vorbereitungsseminare organisiert,
das nächste Seminar findet vom 8. bis . 10 Juni 2012 statt. Zwei mal im Jahr wird auch ein Nachbereitungstreffen organisiert, bei welchem die Freiwilligen die Möglichkeit haben, sich noch einmal mit dem Erlebten auseinander zu setzen, aber auch den neuen Interessenten von ihren Erfahrungen erzählen können.
Kosten: Die Kosten für Flug, Auslandsversicherung, Unterkunft und Verpflegung werden von den SolidaritätsbesucherInnen selbst getragen. OEW, Caritas und Missio übernehmen die Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung der TeilnehmerInnen.
Interessierte können sich jederzeit an die Mitarbeiterinnen der youngCaritas unter
T 0471 304 333 oder
info@youngcaritas.bz.it melden.